Warum Trump die Enttrumpisierung fürchten muss

Einen großen Teil ihres temporären Erfolges haben die Nationalsozialisten im sogenannten Dritten Reich ihrer, im Sinne der Sache, gelungenen Kommunikation zu verdanken.

Sie bereiteten Deutschland auf ein „Tausendjähriges Reich“ vor und setzten alles daran, diese Idee im Volk zu verkaufen.

„Nach mir die Sintflut“, wird sich also manches gedacht haben. 1000 Jahre wird kein Mensch und deshalb machte es wenig Sinn über die Zeit nach Hitler zu sinnieren. Erst die Entnazifizierung durch die alliierten Siegermächte brachte dann für manchen das Böse erwachen. Man war einem Dämon hinterher gelaufen und hatte „Hurra“ bei etwas gebrüllt, das verabscheuungswürdig war.

Donald Trump wird maximal acht Jahre im Präsidentenamt bleiben – so will es die Verfassung der Vereinigten Staaten. Und diese Perspektive löst bereits jetzt, Wochen nach der Amtseinführung, aus, dass sich Menschen auf die „nach-Ära“ vorbereiten.

Angefangen mit dem Ausscheiden eines großen Teils des Stabes eines Ministerium, weiter über die klare Kampfansage einer Gruppe von Geheimdienstlern.

Die Menschen verstehen, dass sie in einer Zeit nach Trump Probleme bekommen werden, sollte man sie seinen Unterstützern oder Zuarbeitern zuordnen können.

Paradoxerweise sind es egoistische Momente, die der Gemeinschaft helfen. Jeder denkt an sich, will nicht persönlich in Mitleidenschaft geraten, wenn es heißt „Trump ist weg“ und schafft dadurch eine Massenbewegung.

Irgendwann wird Trump also darüber stolpern, dass nur die, die nicht können wollen und die die können nicht mehr wollen, bzw. dürfen.

Hier können Sie mir auch folgen:
Follow by Email
Facebook
Facebook
Instagram
SOCIALICON

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.