Die Revolution frisst… gar nichts! Warum Kommunikation mehr Biss braucht.

Ich habe die große Freude und Ehre (ja, so empfinde ich das wirklich) an verschiedenen Hochschulen als Lehrbeauftragter tätig sein zu dürfen.

Was mir immer wieder auffällt: viele Studierende sind hoch motiviert, blitzgescheit und Willens viel zu lernen. Was aber fehlt ist der Biss und die Lust sich an Themen und Sachverhalten zu reiben. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Umstellung auf Bachelor- und Master Studiengänge im Zuge des Bologna-Prozesses. Post-schulische Bildung wird dadurch zum „Weiter so“. Schule und Hochschule unterscheiden sich kaum mehr voneinander. Das ist zum Teil positiv, denn die Studierenden werden mehr an die Hand genommen, besser begleitet.

Gleichzeitig werden sie mehr an die Hand genommen, besser begleitet. Es fehlt der Freiraum um eigene Denkansätze zu entwickeln, sich mit flankierenden Themen zu beschäftigen, sich nicht nur damit zu beschäftigen in der Regelstudienzeit durchs Studium zu kommen, um überhaupt eine Chance auf einem überakademisierten Arbeitsmarkt zu haben.

Die Digitalisierung baucht aber gerade Führungskräfte, die bereit sind Fragen zu stellen. Denn sie treffen auf künftige Arbeitgeber, die ihnen und ihrer Art zu leben und zu arbeiten wenig aufgeschlossenen gegenüber stehen. Künftige Führungskräfte werden es nicht leicht haben die neue Arbeitswelt zu gestalten und dazu brauchen sie Methoden die es nicht an der Uni gibt… nicht mehr.

Mein  Plädoyer lautet daher: Stellt Fragen, sei aufmüpfig, interessiert Euch für Politik und das was Unternehmen machen. Es hilft. Es hilft dabei die Welt der Zukunft zu gestalten. Möglichst lautlos durchkommen nicht.

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